2019 Jul 22 By EOhd0Smy 0 comment
Wer auf der Suche nach einem neuen Lieblingshotel ist, sollte sich den Weyerhof im Pinzgau ansehen. Das Haus stammt aus dem Jahr 1130 und wurde soeben von der 7. Generation mit sehr viel Aufwand, Gespür und Liebe zum Ursprünglichen renoviert.

Der wunderbare Weyerhof liegt im Süden des Kitzbüheler Skigebietes, also auf der anderen Seite des Pass Thurn, nicht weit von Zell am See entfernt. Wer hier im Winter zu Besuch kommt, hat gleich zwei Skigebiete direkt vor der Haustüre: Erstens die fünf Autominuten entfernte Wildkogel Arena, mit 75 Pistenkilometern eher ein Familien-Skigebiet, und zweitens das gesamte Areal des Kitzbüheler Skigebietes mit 57 Seilbahnen und 185 Pistenkilometern. Der Einstieg erfolgt über die G9 Panoramabahn aus dem 10 Autominuten entfernten Ort Hollersbach.

Doch der Weyerhof ist kein Sporthotel, eher das Gegenteil – ein historisch gewachsenes Juwel, das perfekt in die Pretty Hotels Familie passt.

Die Grundmauern dieses Anwesens reichen bis ins Jahr 1130 zurück. Seit dem Jahr 1664 wird es als Wirtstaverne geführt und diente als Edelsitz der Bischöfe von Chiemsee. Seit sieben Generationen betreibt Familie Meilinger den Hof, zu dem auch ein steinerner Turm und ein zu einer Privat-Wohnung umgebauter Stall gehört. Juniorchef Franz Meilinger übernahm das Haus vor ein paar Jahren und entschied sich zusammen mit seiner Frau Lio sowie Schwester Elisabeth und ihrem Mann Christopher (aus New Jersey!) das Anwesen vorsichtig zu renovieren.

Wenn man das Glück hat, durch die neu gestalteten Zimmer geführt zu werden, stellt man schnell fest: Da hat sich jemand ganz behutsam mit den Wurzeln des Hauses und der Umgebung beschäftigt und bei Böden, Fenstern und Möbeln weder gespart noch unpassend geklotzt. Alles harmoniert mit dem Bauwerk, man könnte sich sofort eine Jogginghose und dicke Socken anziehen und den Tag im Zimmer verbringen. Der Clou daran ist, dass die gesamte „neue“ Einrichtung von Elisabeth Meilinger, der Schwester vom Franz, gestaltet wurde. Viele Details wie Lampen wurden aus Holz-Relikten aus dem eigenen Schuppen zusammengebastelt. Silberne Hirschgeweihe oder lila Pseudo-Design-Elemente findet man in diesem Haus auf jeden Fall nicht.

Insgesamt gibt`s im Weyerhof 15 Gästezimmer, die 20 bis 57 Quadratmeter groß sind.

KULINARIK

Die Küche ist ein Herzstück des Anwesens, mittags und abends kommen auch viele externe Gäste in die gemütlichen Stuben, um die Kreationen von Franz Meilinger und Andreas Stotter (der zuvor Sous-Chef im Wiener Steirereck war), zu genießen. Auch im Restaurant spiegelt sich der Anspruch und die hohe Qualität des Hauses wider. Es gibt feinste Spezialitäten, aber eben mit Zutaten aus der Region. Das hofeigene Bauernbrot sowie andere Spezialitäten werden noch heute nach dem Rezept der Großmutter zubereitet, was natürlich ganz viele Pluspunkte gibt. 


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